Latzhose mit Stretchträgern und Klappschnallen, 2 eingesetzte Beuteltaschen, 1 Latztasche mit Patte und Druckknopfverschluss, Seitenöffnung links, hochgezogener Nierenschutz, Meterstabtasche rechts mit Patte und Druckknopfverschluss, Gesäßtasche mit Patte und Druckknopfverschluss
Typische Einsatzgebiete
Stahlerzeugung
Stahlverarbeitung
Schweißbetriebe
Schiffsbau
Gießereien
Rohrleitungsbau
Erfüllte EN-Normen:
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EN ISO 1149-5 - Schutzkleidung mit besonderen elektrostatischen Eigenschaften
Schutz gegen elektrostatische Ableitung
Ziel
Die EN 1149-5 ist eine Norm die, die spezifizierten Anforderungen an Materialien und die Gestaltung an die Schutzkleidung in Bezug auf die elektrostatisch ableitenden Eigenschaften vorgibt.
Erläuterung
Materialauswahl und Konstruktion:
Diese Norm definiert die Anforderungen an die verwendeten Materialien sowie an das Design der Schutzkleidung, um eine dauerhafte elektrostatische Ableitfähigkeit sicherzustellen.
Integration leitfähiger Komponenten:
Neben der Auswahl hochwertiger, leitfähiger Materialien wird auch auf die Integration dieser Komponenten in das Gesamtdesign geachtet.
Anwendungskontext:
Die Norm richtet sich insbesondere an Arbeitsbereiche, in denen die Gefahr plötzlicher elektrostatischer Entladungen besteht, und dient der Optimierung des Schutzkonzeptes.
EN ISO 11611 - Schutzkleidung für das Schweißen und verwandte Verfahren
Schweißerschutz
Ziel
Die EN ISO 11611 ist eine Norm, für die zertifizierte Schutzkleidung die den Benutzer vor Funkenschlag, kurzem Kontakt mit Flammen sowie das Risiko durch einen elektrischen Schocks bei kurzem zufälligem Kontakt mit elektronischen Leitern schützt und diesen verringert.
Für einen optimalen Schutz muss die Arbeitskleidung den gesamten Körper bedecken. Für Schweißarbeiten, bei denen es zu einem stärkeren Funkenschlag kommt, wird empfohlen, den Kopf, die Hände und die Vorderseite des Kleidungsstücks zusätzlich zu schützen.
Zur Verhinderung von Funken-Festsetzung, ist nach EN ISO 11611 zertifizierte Schutzkleidung nur mit einem Minimum an Taschen oder Details ausgestattet.
Warnung
Für umfassenden Schutz gegen alle Risiken, denen Schweißer üblicherweise ausgesetzt sind, sollte zusätzlich auch PSA für Kopf, Gesicht, Hände und Füße mit entsprechenden Normen getragen werden. Verunreinigungen wie Schmutz oder Schweiß, aber auch andere Faktoren, wie Luftfeuchtigkeit können den Schutz beeinträchtigen!
Dieses Produkt erfüllt:
Klasse 2
Schutz in risikoreicheren Situationen, in denen die Gefahr von Funken und Strahlungswärme erheblich größer ist.
EN ISO 11612 - Kleidung zum Schutz vor Hitze und Flammen
Hitze- und Flammschutz
Ziel
Die EN ISO 11612 ist eine Norm, die Kleidung aus Material beschreibt, die darauf ausgelegt ist, den Körper des Trägers vor Hitze und/oder Flammen zu schützen. Man unterscheidet die Arten der Flammeinwirkung bzw. Hitzeübertragung in den unten aufgeführten Kategorien.
Die Codebuchstaben mit der erfüllten Klasse sind anzugeben.
Je höher die Klasse, umso höher ist der gewährleistete Schutz.
Transportunternehmen (Gefahrguttransporte, Transport kühler/warmer Gefahrgüter)
Hitze- und explosionsgefährdete Betriebe (Stahlwerke, Automobilindustrie, metallverarbeitende Betriebe, Glasverarbeitung)
Dieses Produkt erfüllt:
A1
Beflammung von Materialien und Nähten nach EN ISO 15025
A1: Flächenbeflammung 10 Sekunden
A2
Beflammung von Materialien und Nähten nach EN ISO 15025
A2: Kantenbeflammung 10 Sekunden
B1
Schutz gegen konvektive Wärme (ISO 9151) Definierte Beflammung der Oberseite des Materials, wobei festgestellt wird, wie lange es dauert, bis die Temperatur an der Rückseite um 24° C gestiegen ist.
C1
Schutz gegen Strahlungswärme (EN ISO 6942 Verfahren B) Es wird gemessen wie lange es dauert bis die Temperatur an der Rückseite um 24° C gestiegen ist, wenn das Material einer Wärmestrahlung von 20 kW/m² ausgesetzt wird.
E3
Schutz gegen flüssiges Eisen (ISO 9185). Die Mindestmenge des flüssigen Eisens wird auf das Material ausgegossen. Nach vier aufeinander folgenden Testversuchen darf ein PVC-Film (simulierte Haut) an der Unterseite keine Schäden aufweisen.
F1
Kontaktwärme (ISO 12127-1)
Prüfung zum Schutz gegen Kontaktwärme bei einer Temperatur von 250 ° C. F1 bis F3. Schutzkleidung, die dieser Norm entspricht, muss die Anforderungen an die begrenzte Flammausbreitung (Codebuchstabe A) und mindestens einen der Codebuchstaben für den Wärmedurchgang (Codebuchstaben B bis F) erfüllen.
IEC 61482-2 - Schutzkleidung vor den thermischen Gefahren eines Lichtbogens
Störlichtbogenschutz
Ziel
Die nach IEC 61482-2 zertifizierte Kleidung schützt vor den thermischen Gefahren, die durch einen elektrischen Lichtbogen entstehen.
Erläuterung
Bei einer Lichtbogenexplosion kann die Kleidung Flammen, Strahlung und flüssigen Metallspritzern von Elektroden ausgesetzt sein.
Die Isolierung muss vor Flammen und flüssigen Metallspritzern schützen sowie vor Hitze, die Verbrennungen zweiten Grades verursachen könnte.
Die Kleidung ist nach EN 61482-1-2 (Klasse 1 oder 2) klassifiziert/geprüft.
Warnung
Für einen vollständigen Schutz muss die Arbeitskleidung den gesamten Körper bedecken.
Dieses Produkt erfüllt:
APC 1
Bei diesem Test werden alle Stoffschichten im Kleidungsstück auf ihren Lichtbogenschutzwert (ATP Thermal Protection Value) geprüft.
Es wird ein Kleidungsstück desselben Stofftyps einer Lichtbogenexposition ausgesetzt, die dem gemessenen ATPV-Wert des Stoffes entspricht. Der ATPV-Wert gibt den Gesamtbrennwert des Lichtbogens/die Einwirkenergie an, die erforderlich ist, um eine Verbrennung zweiten Grades zu bewirken.Das Prüfverfahren simuliert eine reale Unfallsituation.
Nach diesem Verfahren getestete Kleidungsstücke werden gemäß IEC 61482-2 zertifiziert und gemäß Testmethode EN 61482-1-1 mit einem ATPV-Wert oder alternativ einem EBT50-Wert (Energy Breakopen Threshold) klassifiziert/zertifiziert.